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Sachgemäßer Kompost oder doch eine Biotonne?


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Kompostplatz
(c) Abfallverband Hollabrunn


Zu den Bioabfällen zählen alle organischen Abfälle tierischer und pflanzlicher Herkunft. In der Natur werden abgestorbene Pflanzenteile von Bakterien, Pilzen, Mikroorganismen und Kleinlebewesen abgebaut und zu Humus umgewandelt. Der Humus dient wiederum Pflanzen als Nahrung. So schließt sich der Kreis.

Bioabfälle aus Haushalt und Küche insbesonders Reste von Fleisch, Knochen, Wurst, Suppen, Eierschalen, sowie Gemüse, Kaffee- und Teesud, Obst, Brot, Gebäck, Teigwaren, auch Holzasche, kompostierbarer Katzenstreu etc. gehören in die Biotonne. Umgekehrt sollten Bioabfälle auf keinen Fall im Restmüll entsorgt werden. Der Biomüll ist ein wertvoller Rohstoff und wird in Kompostieranlagen in 3-4 Monaten zu einem hochwertigen Kompost verarbeitet. Privatpersonen können diesen in ihren Gemüsebeeten wieder dem Kreislauf zuführen. Ebenso kann der fertige Kompost bei der Grünraumpflege und in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Bioabfälle in die Biotonne zu geben oder selbst zu kompostieren ist jeweils ein Beitrag zum Klimaschutz. Ein Hausgartenkompost verringert zusätzlich die Kohlendioxidemissionen, da der Transport entfällt.

Hausgartenkompostierung
Rund 63% verwerten ihre biogenen Abfälle durch Eigenkompostierung. Grundstückseigentümer:innen sind verpflichtet eine sachgemäße Kompostierung bei der Anfallstelle durchzuführen. Ein ausgewogenes Verhältnis von verschiedensten Materialien, wie Küchenabfällen oder Rasenschnitt und strukturreichen Stoffen, wie zerkleinerter Baum- und Strauchschnitt, Heu oder Stroh, ist die optimale Voraussetzung für eine gelungene Kompostierung. In Siedlungsgebieten sollen aus hygienischen Gründen Fleisch und gekochte Speisereste nicht kompostiert werden. Diese Abfälle können ungebetene Gäste wie z. B. Ratten anlocken.

Was ist zu tun?
Der optimale Kompostplatz befindet sich an einem halb schattigen Platz mit direktem offenen Bodenkontakt im eigenen Hausgarten. Benötigt werden zwei Kompostbehälter mit rund 400-600 Liter Fassungsvermögen. Diese Behälter erleichtern im Gegensatz zu Komposthaufen die Sammlung der organischen Abfälle, sorgen für Ordnung und können auch das Austrocknen verhindern.

Die unterste Schicht besteht aus strukturreichem Material (Baum- und Strauchschnitt, Heu oder Stroh), das fördert die Durchlüftung und verhindert Staunässe. Danach Küchen- und Gartenabfälle, jedoch kein Fleisch oder gekochte Küchenreste! Auf eine gute Durchmischung der Abfälle ist zu achten. Bei feuchten Abfällen sollte strukturreiches Material wie Holzhäcksel dazu. Küchenabfälle mit Erde, Laub oder Gras abdecken oder leicht eingraben, dies verhindert "ungebetene Gäste" und Gerüche.

Ist der Komposter voll, kann umgesetzt werden. Beim Umsetzen einfach auf offenem Boden einen Komposthaufen anlegen oder das Material vom vollen Behälter in einen zweiten Behälter umschaufeln. Dies fördert die Durchlüftung und gleichmäßige Durchmischung der Materialien. Den Kompost mit luftdurchlässigem Material wie Gras, Laub, Erde oder Kompostvlies abdecken und ruhen lassen. Dies schützt den Kompost vor Austrocknung oder Vernässung.

Der fertige Kompost. Je nach Alter und Reifegrad des Komposts ist er für verschiedene Zwecke einsetzbar. Frischkompost rund 2-6 Monate alt hat eine starke Düngewirkung und ist besonders für stark zehrende Pflanzen, z. B. Kürbis oder Tomaten, aber auch für Obstbäume und Beerensträucher geeignet. Reifkompost 6-12 Monate ist krümelig und eignet sich gut zur Bodenverbesserung und Düngung und ist zugleich für alle Pflanzen anwendbar. Ein gut gemischter und strukturierter Komposthaufen stinkt nicht. Unangenehme Gerüche entstehen durch Fäulnisprozesse, z. B. bei Vernässung aufgrund von Luftmangel. Eine Vielzahl von Kompost-Tipps gibt es unter anderem bei der Umweltberatung oder beim Naturland NÖ "Kompostieren".

Eine Hausgartenkompostierung ersetzt keine Biotonne!
Ein unsachgemäßer Kompost lockt ungebetene Kompost-Ratten an, die verfaultes und verwurmtes Gemüse und Obst wie Karotten-/Kartoffelschalen, überreife Bananen und Abfälle aus der Küche lieben. Grundsätzlich sind Kompost-Ratten Vegetarier. Gitternetze oben und unter dem Komposthaufen oder ein Schnellkomposter würde die Gäste etwas abhalten, jedoch nicht verhindern. Denn zu viele Ratten, bedeuten auch übertragbare Krankheiten auf Mensch und Tier. Die Gemeinden in Niederösterreich sind vom Gesetzesweg verpflichtet die Bekämpfung der Ratten durchzuführen und schlussendlich zahlt jede:r Bürger:in diese Maßnahmen. Wer daher auf Nummer sicher gehen will, gibt Obst, Gemüse und Küchenabfälle in die Biotonne.

Infos zur Biomülltonnenbestellung und Abfuhrrythmus

Quellen:
www.umweltberatung.at Kompostieren - so einfach geht‘s Naturland NÖ (naturland-noe.at)
Allgemeine Infos zur Schädlingsbekämpfung




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